FÖRDERSCHULE

Wir sind ein Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und unterrichten und fördern Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Förderbedarf in den Bereichen Kognition und Wahrnehmungsverarbeitung, mit erheblichen Entwicklungsverzögerungen und Entwicklungsrückständen und mit tiefgreifenden Entwicklungsstörungen aus dem autistischen Spektrum, die an anderen Schularten auch mit Unterstützung durch die mobilen sonderpädagogischen Dienste nicht ausreichend gefördert werden können.

Unsere Schule ist staatlich anerkannt und befindet sich in privater Trägerschaft.

Unsere Schule ist in drei Schulstufen unterteilt. Mit Durchlaufen dieser Schulstufen erfüllen unsere Schüler/innen sowohl die allgemeine neunjährige Schulpflicht als auch die dreijährige Berufsschulpflicht.

GRUNDSCHULSTUFE

(Jahrgangsstufen 1-4)

Vermittlung von grundlegenden Inhalten aus den Fächern

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Heimat- und Sachunterricht
  • Sport
  • Musik
  • Religion
  • Kunst

unter Berücksichtigung der entwicklungsorientierten Lernbereiche (Wahrnehmung und Bewegung, Kommunikation, Sozieale Beziehungen, Denken und Lernen)

HAUPTSCHULSTUFE

(Jahrgangsstufen 5-9)

  • Weiterführung und Vertiefung der Inhalte der Grundschulstufe
  • Zusätzlich Fachunterricht im hauswirt-schaftlich-sozialen Bereich (HsB)
  • Zusätzlich Fachunterricht im gestalterisch-technischen Bereich (GtB).

Berufsschulstufe

(Jahrgangsstufen 10-12)

Vermittlung von Schlüsselkompetenzen für das spätere Berufsleben und für eine selbständige Lebensführung in den Bereichen

  • Soziale Beziehungen
  • Mobilität
  • Wohnen
  • Arbeit/Beruf
  • Öffentlichkeit
  • Freizeit

Wer arbeitet bei uns?

Zum Kollegium der Schule gehören Studienräte/Studienrätinnen an Förderschulen, Fachlehrer/innen, Heilpädagog/innen im Förderschuldienst, Heilpädagogische Unterrichtshilfen sowie ein Werkmeister. Jede Klasse hat ihr
eigenes Team, das die Tages- und Wochenplanung erstellt.

In enger Zusammenarbeit mit den Heilerziehungspfleger/innen, Erzieher/innen, Kinderpfleger/innen der heilpädagogischen Tagesstätte und dem Therapeutenteam der medizinischen Tagesstätte gewährleisten wir eine individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler.

Regelmäßige Teams aus den unterschiedlichen Berufsgruppen schaffen ein optimales Lernumfeld und erstellen eine personenzentrierte Lernplanung.


Wie arbeiten Tagesstätte und Schule zusammen?

Unterrichtskernzeiten sind

Montag bis Donnerstag 8.30 – 12.55 Uhr
Freitag 8.30 – 12.00 Uhr

Jeweils von 7:45 – 8:30 Uhr und 13:00 – 16:20 Uhr (Freitag bis 14:55 Uhr) gibt es weitere Unterrichtsangebote, Arbeitsgemeinschaften und/oder Angebote im Rahmen der heilpädagogischen und medizinischen Tagesstätte.

Einzugsgebiet: Landkreis Neustadt/WN, Stadt Weiden, nördlicher Landkreis Schwandorf

Unsere Ziele

Wir fördern unsere Schüler/innen gemäß unserem Leitbild und nach dem Grundsatz „Selbstverwirklichung in sozialer Integration“. Dabei steht immer der einzelne Schüler mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen im Vordergrund. Wir nehmen die Forderung nach dem Prinzip der Inklusion ersnt und versuchen, diese Diskussion, die unserer Gesellschaft spätestens seit der Ratifizierung der UN-Konvention zur Aufgabe gemacht wurde, mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung zu bereichern.

Aufbau unseres Lehrplans:

Das Recht auf Bildung und Erziehung gründet in der Menschenwürde. Dieses Prinzip gilt für alle Menschen und ist ein Eckpfeiler unserer dekomkratischen Gemeinschaft.

Der Bayrische Lehrplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (München, September 2003) nimmt dieses Prinzip auf und bietet uns Lehrkräften eine Grundlegung für unsere Arbeit. Aus seinen Inhalten erstellen wir für jeden Schüler/ jede Schülerin einen individuellen Flrderplan, der sich am jeweiligen Entwicklungsstand, den Lernvoraussetzungen sowie den Fähigkeiten und Fertigkeiten orientiert. Dabei spielt die prozessbegleitende Förderdiagnostik eine entscheidende Rolle, die die Stärken und Bedürfnisse des Schülers feststellt und Möglichkeiten bietet, unmittelbar notwendige Veränderungen für die Lerntätigkeit eines Schüler zu initiieren. Im Sinne einer inklusiven Pädagogik überprüfen wir am Ende eines jeden Schuljahres, ob unser Förderzentrum noch der richtige Förderort für den Schüler/die Schülerin ist oder ob eine andere Schulart den Erziehungs- und Bildungsprozess übernehmen sollte.